Jan Künemund

Queer Cinema, praktische Filmvermittlung, Filmjournalismus

Seit 2015 unterrichte ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Stiftung Universität Hildesheim. Zuvor war ich mehr als neun Jahre für Presse- und Text-Arbeit bei einem Arthouse-Filmverleih zuständig und habe die Filmzeitschrift „Sissy“ konzipiert und redaktionell verantwortet. Ich publiziere hin und wieder Filmkritiken und Interviews in tagesaktuellen Medien, u.a. bei der Taz, beim Freitag und bei Spiegel Online. Mein Forschungsinteresse bezieht sich vor allem auf das relativ junge filmwissenschaftliche Arbeitsfeld des „Queer Cinema“, das sich mit der Frage auseinandersetzt, wie sich die Diskussionen der Queer und Gender Studies auf erzählerische Strategien des Kinofilms beziehen lassen. In meinen Veranstaltungen geht es beispielsweise um Camp als Rezeptions- und Produktionspraxis, um feministische Filmtheorie und jene Strategien (auto-)biografischen Erzählens im Kino, die sich nicht auf fixierte Identitätskonzepte zurückführen lassen. Außerdem biete ich Veranstaltungen zu Aspekten der Filmvermittlung an, mit denen ich praktische Erfahrungen gemacht habe und die vor allem das Schreiben über Film betreffen: Filmjournalismus, Pressearbeit und Public Relations.

© Johann Peter Werth